SONNENSTURM

Ondrey Novotny kriegt sein Leben nicht mehr auf die Reihe. Der fünfundvierzigjährige Mikrobiologe wurde von seiner Frau verlassen und trauert um diesen Verlust. Er hat sie abgöttisch geliebt und tut es noch immer. Für ihn war sie eine Obsession – schön, intelligent, wild. Tagsüber arbeitet er in einem Labor, trifft sich nach Feierabend mit Freunden zum Bier und schreibt Briefe, die er nicht abschickt – bis er eines kalten Novemberabends an einer Vernissage eine junge Journalistin kennenlernt.   


Gina krempelt sein tristes Leben um, nimmt ihn mit auf eine abenteuerliche Reise in ihre Welt und lehrt ihn, vorwärts zu blicken und die Vergangenheit ruhen zu lassen, denn diese kann man nicht mehr ändern.


Wird es ihr gelingen, ihn mit ihrer Liebe zu retten?


Eine Erzählung voller Poesie und Philosophie. Eine Geschichte über die Magie der Liebe.


“Kann man denn zum Thema Liebe überhaupt noch etwas Neues schreiben? Nach dem Genuss dieses Buches muss ich diese Frage klar bejahen. Natürlich handelt „Sonnensturm“ von Beziehungen, aber da ist noch mehr, wesentlich mehr sogar. Der Umgang mit Erinnerungen, der Vergangenheit und dem Abschied steht im Mittelpunkt. Die Ereignisse werden derart bildhaft geschildert, dass sich beim Lesen ein ganzes Fotoalbum im Geiste auftut, in welchem jedes einzelne Foto vor schillernden Farben nur so überquillt. Banale und allzu verbrauchte Szenenbeschreibungen gibt es hier nicht. Ein Kuss wird so zu einem ‘Konzentrat ungeheuren Fühlens’. Das gesamte Buch steckt voller verblüffend tiefsinniger Wendungen, z.B. ‘Lange, bevor sich die Hände berühren, berühren sich die Herzen’. Und als ob das nicht schon genug des Lobenswerten wäre, bestreiten die Figuren dann und wann auch noch eine philosophische Debatte über verschiedene Themen wie Malerei, Evolution oder das Leben nach dem Tode. Es gibt hier also viel zu entdecken.”


Auszug aus einer Rezension von Dr. Andreas Fischer (Bookrix-Blog)